Sunday, June 07, 2015

Anecdotario germano-suizo de humor jurídico



Jobst-Hubertus Bauer
Recht kurios: Amüsantes und Trauriges
C.H. Beck, München, 2012, 261 pp.
ISBN: 9783406642388


Als Geschenk und für das eigene Vergnügen. Bauer, Recht kurios 2012. ISBN 978-3-406-64238-8 Lächelt Justitia wirklich ein wenig verschmitzt unter Ihrer Augenbinde? Jobst-Hubertus Bauer – seit 37 Jahren als Anwalt der juristischen Gemeinde innig verbunden – ist sich sicher: Die Dame ist oft genug über beachtliche Fehlleistungen empört und über Lustiges oder Abstruses amüsiert bzw. betrübt. Die Anlässe dazu, die Gesetzgebung, Wissenschaft, Anwaltschaft und natürlich die Rechtsprechung liefern, hat er in diesem Buch zusammengetragen und auf humorvolle Weise »aufbereitet«. So kommt der Gesetzgeber mit absurden bis hin zu makabren Regelungen einfachster Sachverhalte ebenso zu Wort, wie der allzu forsch auftretende Anwalt. Daneben blühen hier unfreiwillig komische oder bewusst humorvolle Stilblüten aus deutschen Amtsstuben und Gerichten auf. Auch dichtende Prozessvertreter und Richter sind mit ihren poetischen Leistungen vertreten. So unglaublich die Zitate und Anekdoten oft klingen mögen, handelt es sich doch um die reine Wahrheit – präzise recherchiert und nachgewiesen. So beweist sich, dass Justitia lachen kann, lachen Sie mit!

Jobst-Hubertus Bauer ist Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie Honorarprofessor an der Universität Tübingen





Peter Kreis
«Der Hund kann nicht ins Recht gefasst werden»: 444 x Kurioses und Ernstes aus Justizund Advokatur, gesammelt von einem Ostschweizer Juristen
Offizin Verlag, Zürich, 2013, 192 pp.
ISBN: 9783907496749

Der Autor hat in 40 Berufsjahren als Gerichtsschreiber, dann eine Zeitlang als Richter und nun schon lange als Anwalt gesammelt, was ihm in Eingaben und Verhandlungen an merkwürdigen Äusserungen und Geschehnissen auffiel. Die kurzen, zumeist aus der Ostschweiz stammenden Anekdoten zeigen, dass auch in der Justiz nur Menschen am Werk sind – die Richter und Beamten, die meist auch nur mit Wasser kochen, aber auch die Anwälte, selbst jene, die manchmal grosse Töne spucken.

Peter Kreis (1948 in Romanshorn), wuchs im Thurgau auf, studierte in Bern Jurisprudenz und Journalistik, stand nach Erwerb des thurgauischen Anwaltspatents jahrzehntelang im Dienst der sanktgallischen Justiz, um dann vor 22 Jahren in die selbständige Advokatur überzuwechseln.

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