Wednesday, March 11, 2015

Sobre validez jurídica en Kelsen, Habermas y Luhmann




Johannes Meiners
Rechtsnormen und Rationalität. Zum problem der rechtsgeltung bei Hans Kelsen, Jürgen Habermas und Niklas Luhmann
Dunker & Humblot (Schriften zur Rechtstheorie 276), Berlin, 2015, 178 pp.
ISBN: 9783428144884

Warum sollte das positive Recht auch von denen befolgt werden, die ihm nicht zustimmen? Die Geltung von Normen kann in der modernen Gesellschaft nicht mehr in Konstanten wie "Religion", "Natur" oder "Konvention" verankert werden. Will man aber das Recht als normatives Phänomen und nicht als bloßen gesellschaftlichen Mechanismus der Verhaltenssteuerung erfassen, stellt sich die Frage nach seiner Verpflichtungskraft. Die vorliegende Arbeit analysiert die Theorien Hans Kelsens, Jürgen Habermas' und Niklas Luhmanns im Hinblick auf ihre erkenntnistheoretischen Ausgangspunkte und ihren Beitrag zur Lösung des Problems der Rechtsgeltung. Das Recht und seine Geltung lassen sich ohne Einbeziehung der Teilnehmerperspektive nicht angemessen beschreiben: Eine Begründung der Geltung des Rechts als verpflichtende Ordnung für das Zusammenleben der Menschen kann nicht statisch erfolgen, sondern muss in ihrem gesellschaftlichen Kontext immer neu reflektiert werden.

Johannes Meiners studierte an der Universität Potsdam Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Rechtsphilosophie. Seit Abschluss des ersten juristischen Staatsexamens 2011 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Rechtsanwaltskanzlei im Bereich des öffentlichen Wirtschaftsrechts in Berlin tätig.

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